
Hommage an Joséphine Baker & George Gershwin
Vor genau 100 Jahren betrat eine junge Frau aus St. Louis die Bühne Berlins. Was dann geschah, lässt sich mit keinem Satz wirklich erklären – aber man kann es erleben.
Joséphine Baker: Tänzerin, Sängerin, Widerstandskämpferin, Bürgerrechtsaktivistin, Stilikone, Ausnahmeerscheinung.
An diesem Abend kehrt sie zurück – nicht als Nostalgie, sondern als Echo einer Zeit, die unsere Gegenwart erstaunlich klar spiegelt.
Ulrike Hanitzsch, Schauspielerin und Sängerin mit Haltung, Charisma und Tiefenschärfe, erzählt, singt und verwandelt sich – nicht in Baker, sondern in das, was ihre Geschichte auslöst: Bewegung.
Begleitet wird sie von der Swing Connection Rostock und dem Astoria Salonorchester Schwerin – unter der Leitung des Pianisten und Arrangeurs Thomas Möckel, der mit großem Respekt, aber ohne Staub Gershwin, Swing und Salonsound ins Jetzt holt.
Auf dem Programm: Musik von George Gershwin (I Got Rhythm, The Man I Love, Summertime u. a.), klassische Swing-Standards und zeitgenössische Arrangements mit Geschichte.
Dazwischen: Originalfilmmaterial aus der französischen Dokumentation „Joséphine Baker – Ikone der Befreiung“ von Juliette Cazanave – kein Biopic, sondern eine kluge filmische Hommage an eine Frau, die mehr war als ein Mythos.
Ein Abend über Glamour und Haltung, Jazz und Exil, Amerika und Europa – und darüber, was es heißt, sich auf einer Bühne zu behaupten.